Die geheime Geschichte des QUAIS!
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Niemand weiss genau, wann das Quais zum ersten Mal von einem Menschen empfunden
oder verbal geäussert wurde. Wir kennen auch nicht die genauen Gründe, aber vielleicht war
es ja so wie in dieser Zeichnung:
Wir wissen aber, dass das Quais im Jahre 1234 zum ersten Mal
urkundlich erwähnt wurde. Als der mongolische Eroberer Dschingis Khan die besiegte Stadt
Samarkand besuchte und aus Versehen in einen Kamelfladen trat, soll er
ein verärgertes Quais gen Himmel gerufen haben.
Da er es als persönlichen Angriff auf ihn interpretierte, setzte er seinen
Schwippschwager Guchlrug als Stadthalter in Samarkand ein. Dies wiederum führte
zu lautem Quaisklagen der Bevölkerung, da Guchlrug nicht
gerade der beste Regionalpolitiker seiner Zeit war.
Seit diesem Vorfall ist der Siegeszug des Quais nicht
mehr aufzuhalten. Nach Europa wurde das Quais vom
venezianischen Abenteurer und Storypusher Marco "was't wo i scho überoi woa?" Polo
importiert. Als er im genuesischen Gefängniss sass bemerkte er nämlich, dass
er Zeit seines Lebens vergessen hatte eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen.
Als er dieser Tatsache gewahr wurde, liess er das erste Quais
Europas durch das Gefängnis von Genua schallen.
Seit damals ist das Quais aus der europäischen
Geschichte nicht mehr wegzudenken.
In Amerika wurde das Quais unabhängig von den
alten Hochkulturen entdeckt, als die spanischen eroberer über den Doppelkontinent herfielen.
Während die Spanier dachten "Quais, die haben
aber viel Gold", erkannten die Indianer "Quais,
deis schaut net guat aus.".
Auch heute kann man sich eines lauten Quais oft nicht
erwehren, wenn man Wahlplakate wie diese sieht:
Aber es gibt ja auch heute noch Lichtblicke auf dieser Welt.

Und wenn man solche Dinge sieht
wie dieses wunderschöne Bild einer einfach wunderschönen Frau - ja dann kommt man
um ein bewunderndes Quais nicht herum.
Damit beende ich diese kurze Exkursion in die Geschichte des Quais.
Es ist zwar eine Geschichte voller Missverständnisse und Irrtümer, aber in unsere
modernen, aufgeschlossenen Gesellschaft sollte man dieses Thema ruhig bei seinem Namen
nennen: Quais
Ein altes steirisches Sprichwort sagt nicht umsonst: "Wer das Quais
nicht ehrt, der ist des Daroutis, des Hoatl hey, sowie des Kreuzsakraments und
der Most Fighter nicht wert.". Zwar rätseln Ethnologen noch über den
genauen Hintergrund dieses alten Sinnspruches, aber ich denke, wir sollten es
beim Wort nehmen.
Ohne Zweifel wird das Quais auch in Zukunft eine
grosse Rolle spielen. Die Geschichte beweist - das Quais
ist ein essenzieller Bestandteil der menschlichen Kultur und wird es vermutlich
auch noch lange bleiben. In diesem Sinne: Quais!
(c) bei Knutie
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